OLED-Displays für MacBook Pro werden bis 2026 verschoben, sagt ein Analyst

Apple ist für seine hochwertigen Displays bekannt und viele Benutzer haben darauf gewartet, dass der Technologieriese ein MacBook Pro mit OLED-Display herausbringt. Allerdings sieht es so aus, als müssten wir noch etwas warten. Laut Display-Analyst Ross Young werden die 14- und 16-Zoll-MacBook-Pro-Modelle erst 2026 über OLED-Display-Technologie verfügen. Young teilte diese Neuigkeiten kürzlich in einem Tweet mit und zitierte einen neuen Reuters-Bericht über die 3,1 Milliarden US-Dollar-Investition von Samsung Display in die OLED-Produktion in Asan, Südkorea.

Warum Apples MacBook Pro erst 2026 über OLED-Displays verfügen wird

Der BerichtStaatendass die neuen Anlagen von Samsung Display ab 2026 zur Herstellung von OLED-Displays für die 14- und 16-Zoll-MacBook-Pro-Modelle genutzt werden. Dies bestätigt Youngs frühere Aussage, in der er sagte, dass das MacBook Pro voraussichtlich erst 2026 ein OLED-Display einführen wird, wenn die Lieferkette von Apple voraussichtlich über ausreichende Produktionskapazitäten für Notebook-optimierte OLED-Displays verfügen wird.

Im selben Bericht gab Young auch an, dass der erste OLED-Mac voraussichtlich ein MacBook Air mit einem etwas kleineren 13,4-Zoll-Display sein wird. Gleichzeitig wurde berichtet, dass Samsung Display mit der Entwicklung von OLED-Displays begonnen hat, die für dieses zukünftige MacBook Air-Modell verwendet werden sollen.

Diese Nachricht wird sicherlich einige Apple-Fans enttäuschen, die eher früher als später auf ein MacBook Pro mit OLED-Display gehofft hatten. OLED-Panels bieten einen besseren Kontrast, tiefere Schwarztöne und lebendigere Farben als herkömmliche LCDs und sind somit ideal für Profis, die bei ihrer Arbeit Farbgenauigkeit und Details benötigen.

Es scheint jedoch, dass Apple bei seinen zukünftigen Produkten weiterhin auf OLED-Displays setzt. Das Unternehmen nutzt die OLED-Technologie bereits seit einigen Jahren in seiner iPhone-Reihe und wird dies voraussichtlich auch in Zukunft tun. Die Verzögerung bei der Einführung von OLED-Panels für das MacBook Pro könnte auf Lieferkettenprobleme oder technologische Herausforderungen zurückzuführen sein, mit denen Apple derzeit konfrontiert ist.

Zusätzlich zum Zeitrahmen 2026 deuten die Informationen darauf hin, dass Samsung Display eine allgegenwärtige Rolle bei der Lieferung von OLED-Panels für Apples Geräte der nächsten Generation spielen wird. Dazu gehört die Mitarbeit am 11,1-Zoll-iPad Pro, dem 13,4-Zoll-MacBook Air sowie dem 14- und 16-Zoll-MacBook Pro.

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Es wird interessant sein zu sehen, wie sich die OLED-Display-Technologie von Apple in den nächsten Jahren weiterentwickelt und wie sie im Vergleich zur MicroLED-Technologie abschneidet, die das Unternehmen angeblich entwickelt. In der Zwischenzeit müssen sich Apple-Fans bis 2026 mit den vorhandenen Displays des MacBook Pro zufrieden geben.