Das kommende AR/VR-Headset von Apple löst bei den Mitarbeitern Besorgnis aus

Apple ist für seine eleganten und innovativen Produkte bekannt, doch nicht alle im Unternehmen sind von der bevorstehenden Veröffentlichung seines Mixed-Reality-Headsets überzeugt. Einem Bericht der New York Times zufolge haben anonyme aktuelle und ehemalige Mitarbeiter ihre Besorgnis über den Erfolg des Geräts geäußert.

Wird Apples 3.000 US-Dollar teures VR-Headset für Verbraucher schwer zu verkaufen sein?

Während Top-Führungskräften eine Demonstration der Technologie gezeigt wurde und sie Berichten zufolge von dem Produkt begeistert sind, war dies auch bei anderen Mitarbeitern der Fallließ Zweifel aufkommenüber sein Potenzial. Einige haben sich aufgrund ihrer Bedenken sogar vollständig vom Projekt abgewendet, andere wurden angeblich entlassen, weil sie bei bestimmten Funktionen nicht genügend Fortschritte gemacht hatten.

Eine der Hauptsorgen besteht darin, dass das Headset eher ein Gerät ist, das ein Problem sucht, als ein bestehendes zu lösen. Anders als der iPod, der den Menschen Musik in die Hosentasche brachte, oder das iPhone, das Produktivität und Kommunikation revolutionierte, verfügt das Headset nicht über die gleiche Klarheit, um sie zu steuern.

Ein weiteres Problem ist der erwartete Preis von 3.000 US-Dollar und Designprobleme rund um die Batterie, die den Verkauf an Verbraucher, abgesehen von denen, die dem Unternehmen am treuesten sind, erschweren könnten.

Es gibt auch Spekulationen darüber, dass Apple die Veröffentlichung des Headsets verzögern könnte, wie es bei den AirTags der Fall war, die vor der Veröffentlichung um mehr als ein Jahr verschoben wurden, um Datenschutzbedenken auszuräumen.

Trotz dieser Bedenken ist die Produktion Berichten zufolge im Gange und eine geplante Markteinführung wird für Juni erwartet, was eine Verzögerung unwahrscheinlich erscheinen lässt.

Es gab jedoch Berichte, dass die Entscheidung, im Jahr 2023 mit dem Headset fortzufahren, gegen den Rat von Apples berühmtem Industriedesign-Team fiel, das warten und leichtere AR-Brillen anstelle eines Headsets auf den Markt bringen wollte.

Es ist wichtig zu beachten, dass Berichte, in denen Insider über Apples Pläne zitiert werden, an sich nicht unbedingt korrekt sind. Dennoch deutet die Tatsache, dass mehrere Quellen ähnliche Bedenken geäußert haben, darauf hin, dass diese Berichte möglicherweise eine gewisse Gültigkeit haben.

Es bleibt abzuwarten, wie erfolgreich das Mixed-Reality-Headset von Apple sein wird, aber da intern Bedenken geäußert werden, wird es interessant sein zu sehen, wie das Unternehmen diese Probleme angeht und wie sie sich letztendlich auf den Markterfolg des Geräts auswirken.

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