Apples angebliche gewerkschaftsfeindliche Taktik wird vom Kongress genau unter die Lupe genommen

Mitglieder des Kongresses haben die Vorwürfe gegen Apple zur Kenntnis genommen, die sich auf die Behandlung des Einzelhandelspersonals durch den Technologieriesen und seine Bemühungen um eine gewerkschaftliche Organisierung beziehen. Die Abgeordneten Emanuel Cleaver II und Sylvia Garcia haben die Bedenken offiziell geäußert und einen Brief an das National Labour Relations Board (NLRB) verfasst, in dem sie eine Untersuchung des Verhaltens von Apple fordern.

Der Kongress geht gegen Apples Zwang gegenüber Einzelhandelsmitarbeitern vor

Der Brief konkretzitiertVorfälle, die sich in Kansas City, Missouri, und Houston, Texas ereigneten. In Kansas City berichteten Arbeiter, dass sie wegen gewerkschaftlicher Aktivitäten unter dem Deckmantel von Verspätung diszipliniert und entlassen wurden. Einem Arbeiter wurde sogar gekündigt, weil er durchschnittlich eine Minute zu spät zu seiner Schicht kam, was vor Beginn der Gewerkschaftsbemühungen ungewöhnlich war. Apple wurde vorgeworfen, als Vergeltung für ihre gewerkschaftlichen Organisierungsbemühungen insgesamt fünf Mitarbeiter entlassen zu haben.

In Houstons Apple Memorial City wurden Arbeiter zu ihrer Unterstützung für Gewerkschaftsbemühungen befragt, und das Management drohte mit einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, wenn sich die Mitarbeiter weiterhin organisieren würden. Beide Geschäfte behaupteten, dass die Geschäftsleitung vertrauliche Publikumsgespräche abhielt und versprach, die Bedingungen zu verbessern, wenn die Arbeiter ihre Bemühungen zur gewerkschaftlichen Organisierung einstellen würden.

In dem Brief wird die Sorge zum Ausdruck gebracht, dass dies ein anhaltendes Problem im Unternehmen sei, da die NLRB bereits Beweise dafür gefunden habe, dass Apple Arbeiter unter Druck setze und die Bemühungen der Organisation störte. Die Vertreter haben beantragt, dass die NLRB eine Untersuchung der Vorwürfe von Kansas City und Houston einleitet.

Apple wurde zuvor wegen seiner Behandlung von Einzelhandelsmitarbeitern kritisiert, darunter niedrige Löhne und unzureichende Arbeitsbedingungen. Das Unternehmen wurde außerdem wegen wettbewerbswidrigem Verhalten und monopolistischer Praktiken angeklagt.

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Diese Situation unterstreicht die Bedeutung des Schutzes der Arbeitnehmerrechte und die Notwendigkeit, dass Unternehmen für die Behandlung ihrer Arbeitnehmer zur Rechenschaft gezogen werden müssen. Es wirft auch Fragen zur Rolle von Technologieunternehmen in den Arbeitsbeziehungen und zur Machtdynamik in der Technologiebranche auf.

Da sich dieses Problem weiter weiterentwickelt, wird es wichtig sein, die Untersuchung des NLRB und alle nachfolgenden Maßnahmen gegen Apple zu überwachen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Unternehmen das Wohlergehen und die Rechte ihrer Arbeitnehmer vor ihre eigenen Interessen stellen und dass Arbeitnehmer sich frei und sicher organisieren können, um ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern.