Apples 2023 MacBook Pros mit M2 Pro- und M2 Max-Chips erhielten begeisterte Kritiken für ihre bemerkenswerte Leistung, sind aber mit einem Preisschild ausgestattet, das den Geldbeuteln den Atem rauben könnte. Ab 2.000 US-Dollar bieten diese Laptops beeindruckende Funktionen, geben im Vergleich zu früheren Generationen jedoch Anlass zu Bedenken hinsichtlich ihrer Reparierbarkeit. Ein neuer Teardown deutet darauf hin, dass die Reparatur dieser neuen Modelle möglicherweise noch schwieriger zu reparieren ist.
MacBook Pro-Modelle für 2.000 US-Dollar aus dem Jahr 2023 bieten hohe Leistung und geringe Reparierbarkeit
Diese MacBook Pros sind vollgepackt mit modernster Technologie und haben einen Startpreis von 2.000 US-Dollar, was sie zu einer echten Investition macht. Allerdings können die Reparaturkosten für diese Laptops den Benutzer ein Vermögen kosten. Da eine Top-Konfiguration im offiziellen Apple Store unglaubliche 6.500 US-Dollar kostet, sind die Betriebskosten sicherlich beträchtlich.
Angesichts des hohen Preises möchten Verbraucher natürlich die Kontrolle über ihre Geräte haben. Doch die Einführung der hauseigenen Prozessoren von Apple verspricht zwar eine höhere Leistung, birgt aber auch die Möglichkeit eines Kompromisses – eingeschränkte Kontrolle über die Hardware. Diese Prozessoren haben das Potenzial, die Leistung zu optimieren, könnten dem Technologieriesen aber auch eine größere Kontrolle über das Innenleben des Laptops ermöglichen.
Bei einem kürzlich durchgeführten Teardown vonYouTuber Hugh Jeffreyswurden zwei MacBook Pros seziert, um ihre Reparierbarkeit zu beurteilen. Der Zugriff auf die internen Komponenten ergab, dass spezielle Tools wie ein Pentalobe-Treiber erforderlich sind, um die Sicherheitsschrauben von Apple zu lösen.

Die SSD- und NAND-Flash-Speicherkomponenten sind fest verlötet, was zu einem Trend in der Designphilosophie von Apple geworden ist. Auch der eingeklebte 70-Wattstunden-Akku erfordert bei Reparaturen einen sorgfältigen Umgang. Das Video beleuchtet insbesondere mögliche Probleme beim Displayaustausch. Ein bestimmtes Kabel, das für die Bestimmung des Anzeigewinkels von entscheidender Bedeutung ist, schien beim Austausch zwischen den Geräten Schlafprobleme zu verursachen. Wenn dieses Kabel beschädigt oder ausgetauscht wird, kann es sein, dass das MacBook bei geschlossenem Deckel nicht in den Ruhemodus wechselt, was zu Unannehmlichkeiten führen kann.
Der Display-Austauschprozess unterstrich Apples Haltung zur Reparierbarkeit weiter. Beim Display-Austausch kam ein eigenartiges Phänomen zum Vorschein: Die Displays waren scheinbar mit bestimmten Logikplatinen gekoppelt. Beim Austausch der Displays zwischen den MacBook Pros traten Probleme wie Störungen, ungleichmäßige Helligkeit und das Verschwinden von True Tone auf, was die Komplexität der Reparatur dieser Laptops verdeutlicht.

Während andere austauschbare Komponenten, wie z. B. Anschlüsse, denjenigen, die über Reparaturmöglichkeiten besorgt waren, etwas Trost brachten, tendiert die allgemeine Stimmung zu einer verminderten Reparierbarkeit. Die Konstruktion des Laptops mit Nieten und gelöteten Komponenten sowie die Notwendigkeit einer Kalibrierung durch die proprietäre Software von Apple benachteiligen Reparaturdienste von Drittanbietern erheblich.
Das Urteil über Apples neueste MacBook Pros fällt gemischt aus. Die Laptops bieten zweifellos eine beeindruckende Leistung, ihre Reparierbarkeit ist jedoch ein großes Problem. Bei proprietären Komponenten, gepaarten Displays und kompliziertem Design sollten Reparaturen am besten den autorisierten Apple-Dienstleistern überlassen werden. Als Benutzer müssen wir uns fragen: Besitzen wir diese High-Tech-Geräte wirklich oder leasen wir sie lediglich aus dem Reparatur-Ökosystem von Apple? Die Wahl bleibt in den Händen des Verbrauchers, zusammen mit den unvermeidlichen Kompromissen, die damit einhergehen.
Schauen Sie sich das vollständige Video unten an:
