Das M4 iPad Pro verfügt über ein OLED-Display mit einer Bildwiederholfrequenz von 10 Hz, aber keine Always-On-Funktion

Bei Apples jüngstem „Let Loose“-Event stellte der Technologieriese die neuesten Ergänzungen seiner iPad-Pro-Reihe vor, darunter 11-Zoll- und 13-Zoll-Modelle mit dem hochmodernen M4-Prozessor. Der Höhepunkt des diesjährigen Updates ist die Einführung von OLED-Displays, die diese iPads mit einem schlanken 5,1-mm-Aluminiumgehäuse zu den dünnsten machen, die Apple je entwickelt hat.

Die bedeutendste Verbesserung der neuen iPad Pro-Modelle ist die Einführung von OLED-Displays. Diese Displays unterstützen eine Bildwiederholfrequenz von nur 10 Hz, eine deutliche Abweichung von den Vorgängermodellen.

Durch die Integration der stromsparenden LTPO-Technologie (Polykristallines Niedertemperaturoxid) kann das Display seine Bildwiederholfrequenz dynamisch bis auf 10 Hz anpassen, um statische Inhalte wie Bilder zu berücksichtigen. Dies trägt nicht nur zu einer effizienteren Nutzung des Akkus bei, sondern sorgt auch für ein verbessertes Seherlebnis.

Trotz des beeindruckenden OLED-Displays und seiner Fähigkeit zur variablen Bildwiederholfrequenz fehlt den neuen iPad Pro-Modellen immer noch die Always-on-Display-Funktion des iPhone und der Apple Watch.

Während das iPad Pro seit 2017 die ProMotion-Technologie unterstützt und Bildwiederholraten von 24 Hz bis 120 Hz bietet, fällt das Fehlen einer Always-on-Display-Option auf.

Die Entscheidung von Apple, auf diese Funktion zu verzichten, obwohl das neue iPad Pro die Möglichkeit hat, die Bildwiederholfrequenz auf 10 Hz herunterzuregeln, deutet darauf hin, dass das Gerät Bildwiederholfrequenzen von nur 1 Hz möglicherweise nicht unterstützt, was normalerweise für ein Always-on-Display als notwendig erachtet wird.

Der bekannte Display-Branchenexperte Ross Young schlägt vor, dass zukünftige Iterationen des iPad Pro möglicherweise Bildwiederholraten von nur 1 Hz unterstützen, ähnlich wie die Modelle iPhone 14 Pro und iPhone 15 Pro. Bis dahin dürfte die Always-on-Display-Funktion für iPad-Pro-Benutzer jedoch schwer zugänglich bleiben.

Neben den Display-Upgrades bieten die neuen iPad-Pro-Modelle noch weitere Verbesserungen. Apple beschreibt die Display-Technologie als „hochmodernes Tandem-OLED“, bei dem zwei OLED-Panels für außergewöhnliche Helligkeit sorgen. Diese neuen Modelle können eine Vollbildhelligkeit von bis zu 1.000 Nits für SDR-Inhalte erreichen, eine deutliche Verbesserung gegenüber den 600 Nits der Vorgängergeneration.

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