M4-Benchmarks durchgesickert: Wie leistungsstark ist Apples neuer Chip?

Für den 9-Kern-M4-Chip ist ein aktuelles Benchmark-Ergebnis erschienen, das Aufschluss über seine Leistung im Vergleich zur höherwertigen 10-Kern-Version gibt. Der Benchmark zeigt, dass der 9-Kern-M4 in Bezug auf die Multi-Core-Leistung etwa 10 % langsamer ist als die 10-Kern-Variante.

DerDurchgesickerter Benchmarkkonzentriert sich auf die 9-Kern-Konfiguration des M4-Chips. Geekbench 6, ein beliebtes Benchmarking-Tool, misst die Leistung eines Prozessors bei Single-Core- und Multi-Core-Aufgaben. Es ist wichtig zu beachten, dass ein einzelner Benchmark zwar nicht endgültig ist, aber dennoch wertvolle Datenpunkte zur Beurteilung der potenziellen Fähigkeiten des M4 liefert.

Der Benchmark deutet auf einen leichten Leistungsunterschied zwischen der 9-Kern- und der 10-Kern-M4-Variante hin. Die 9-Core-Version liegt bei der Multi-Core-Leistung um etwa 10 % zurück, was wahrscheinlich auf die unterschiedliche Kernanzahl zurückzuführen ist.

Der 10-Kern-M4 soll über einen zusätzlichen Hochleistungskern verfügen, was ihm einen Vorteil bei der Bewältigung anspruchsvoller Multithread-Anwendungen verschafft, die mehrere Kerne gleichzeitig nutzen.

Den M3 übertreffen: Ein deutlicher Leistungssprung

Trotz der Diskrepanz zwischen den beiden M4-Konfigurationen bietet die 9-Kern-Variante immer noch eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber ihrem Vorgänger, dem M3-Chip. Basierend auf dem Benchmark können wir mit einer Gesamtleistungssteigerung von etwa 13 % rechnen.

Dies führt zu spürbar schnelleren Verarbeitungszeiten für alltägliche Aufgaben, einschließlich Videobearbeitung, Arbeiten mit großen Dateien und Ausführen grafikintensiver Anwendungen. Benutzer, die mit dem M3 vertraut sind, werden mit dem M4 einen reibungsloseren und reaktionsschnelleren Arbeitsablauf erleben.

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Den M2 im Staub lassen

Besonders spannend sind die Benchmark-Ergebnisse für iPad-Pro-Nutzer. Es wird geschätzt, dass der 9-Kern-M4 eine erhebliche Leistungssteigerung von 35 % im Vergleich zum M2-Chip bietet, der in den iPad Pro-Modellen der vorherigen Generation zu finden ist.

Diese beträchtliche Steigerung der Rechenleistung wird die nächste Generation von iPad Pros noch besser in der Lage machen, professionelle Arbeitsabläufe und anspruchsvolle kreative Aufgaben zu bewältigen.

Benchmarks:

Hier ist der Vergleich des 9-Core-M4-Chips basierend auf seiner Multi-Core-Leistung in den Ergebnissen von Geekbench 6:

  • M4-Chip (10-Kern-CPU): 14.600
  • M4-Chip (9-Kern-CPU): 13.000
  • M3-Chip (8-Kern-CPU): 11.600
  • M2-Chip (8-Kern-CPU): 9.600

Während der Benchmark einen vielversprechenden Einblick in die Fähigkeiten des M4 bietet, ist es wichtig zu bedenken, dass es sich wahrscheinlich um ein frühes technisches Beispiel handelt.

Apple wird die Leistung des M4 wahrscheinlich vor seiner offiziellen Veröffentlichung weiter optimieren. Dennoch sind die Ergebnisse ermutigend und deuten darauf hin, dass der M4 eine leistungsstarke Ergänzung der Chippalette von Apple sein wird.

Während Benchmarks wertvolle Instrumente zur Messung der reinen Rechenleistung sind, kann die tatsächliche Leistung durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden. Eine entscheidende Rolle spielt die Softwareoptimierung.

Apple hat eine lange Geschichte der engen Integration von Hardware und Software und stellt so sicher, dass seine Betriebssysteme und Anwendungen optimiert sind, um das volle Potenzial seiner Chips auszuschöpfen.

Diese Synergie führt häufig zu einer tatsächlichen Leistung, die über das hinausgeht, was Benchmarks allein vermuten lassen. Darüber hinaus beeinflussen auch Faktoren wie Wärmemanagement und Gerätedesign die Leistung des M4 in realen Szenarien.

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