Apple hat kürzlich das neue M3 MacBook Air vorgestellt, das sowohl als 13-Zoll- als auch als 15-Zoll-Modell erhältlich ist. Während der leistungsstarke M3-Chip und andere Verbesserungen erwartet wurden, überraschte ein Detail viele: Das M3 MacBook Air unterstützt zwei externe Displays, während das 14-Zoll M3 MacBook Pro nur eine Verbindung zu einem herstellen kann.
Das M3 MacBook Air bietet im Hinblick auf Multi-Monitor-Setups einen Vorteil gegenüber dem M3 MacBook Pro
In einem aktuellen Vergleich vonMacRumors, wurde festgestellt, dass das M3 MacBook Air sein Pro-Pendant übertrifft, wenn es um die Unterbringung externer Displays geht. Diese Erkenntnis hat bei Technikbegeisterten und Profis gleichermaßen Interesse geweckt, da die Möglichkeit, mehrere Monitore anzuschließen, die Produktivität und Multitasking-Fähigkeiten erheblich steigern kann.

Dies eröffnet Fachleuten, die in Bereichen wie Grafikdesign, Videobearbeitung und Softwareentwicklung arbeiten, eine Welt voller Möglichkeiten. Da ihnen mehrere Displays zur Verfügung stehen, können Kreative ihre Arbeit auf verschiedene Bildschirme verteilen und so jederzeit Referenzmaterialien, Zeitleisten und Projektressourcen sichtbar halten.
Darüber hinaus kann die Möglichkeit, mehrere Displays anzuschließen, Fachleuten im Wirtschafts- und Finanzsektor sowie Lehrkräften und Forschern zugute kommen. Von der Analyse komplexer Datensätze bis zur Bereitstellung ansprechender Präsentationen kann der Zugriff auf zusätzliche Bildschirme Aufgaben rationalisieren und die Gesamtproduktivität verbessern.
Mögliche Erklärungen für den Unterschied
Es gibt zwei Hauptmöglichkeiten für diesen Unterschied:
- Software-Einschränkung: Die Einschränkung des M3 MacBook Pro kann softwarebasiert sein. Apple hätte das Pro-Modell aus verschiedenen Gründen absichtlich auf ein einzelnes Display beschränken können, beispielsweise um eine höhere Display-Unterstützung für die höherstufigen MacBook Pro-Modelle M3 Pro und M3 Max zu reservieren.
- Hardware-Unterschied: Alternativ könnte es einen Hardware-Unterschied zwischen den beiden Modellen geben, der sich auf ihre Anzeigefähigkeiten auswirkt. Möglicherweise verfügt der Air über zusätzliche Komponenten oder eine andere Konfiguration, die es ihm ermöglicht, die zusätzliche Arbeitsbelastung durch den Betrieb von zwei Displays zu bewältigen.
Der genaue Grund ist derzeit noch unbestätigt. Wir müssen wahrscheinlich auf Teardowns der neuen Air-Modelle warten, um zu verstehen, ob es irgendwelche Hardwareunterschiede gibt.
Für Benutzer des M3 MacBook Pro gibt es jedoch einen Hoffnungsschimmer. Wenn die Einschränkung softwarebasiert ist, könnte Apple sie möglicherweise in einem zukünftigen Software-Update beheben, sodass das Pro-Modell auch zwei externe Displays unterstützen kann.
Während der Grund für den Unterschied unklar bleibt, ist er ein wichtiger Faktor, den es bei der Wahl zwischen dem M3 MacBook Air und dem M3 MacBook Pro zu berücksichtigen gilt, insbesondere für Benutzer, die stark auf Multi-Monitor-Setups angewiesen sind.
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