Gurman sagt, M3 Pro sei „kein großer Game-Changer“, aber M3 Max sei eine „technische Meisterleistung“

Auf der jüngsten „Scary Fast“-Veranstaltung von Apple wurde die neue M3-Familie von Mac-Chipsätzen vorgestellt, wobei sich der M3 Pro als Mittelklasse-Option positionierte. Während der Basis-M3-Chipsatz eine bescheidene Aktualisierung gegenüber seinem Vorgänger bietet, zielt der M3 Pro auf eine deutlichere Leistungssteigerung ab. Erste Leistungstests zeichnen jedoch ein gemischtes Bild, sodass einige sich fragen, ob der M3 Pro ein echter Game-Changer oder ein inkrementelles Upgrade ist.

Mark Gurman diskutiert in einem neuen Bericht die Leistung des M3 Pro und die neuen Hardware-Updates von Apple

M3-Familie

Apples neueste M3-Chip-Reihe hat gemischte Reaktionen hervorgerufen, wobei der Basis-M3-Chip bescheidene Verbesserungen gegenüber seinem Vorgänger, dem M1, bietet. Obwohl es eine verbesserte Leistung aufweist, argumentieren einige, dass es für bestehende Benutzer möglicherweise kein überzeugendes Upgrade darstellt. Allerdings weist der M3 inkrementelle Fortschritte auf und erreicht in einigen Leistungsbenchmarks insbesondere den M2 Pro.

Der M3 Pro hingegen wurde wegen seiner geringfügigen Leistungssteigerung gegenüber dem M2 Pro kritisiert. Seine geringfügigen Verbesserungen, insbesondere bei der Kernanzahl und den GPU-Verbesserungen, haben einige Rezensenten enttäuscht zurückgelassen, da in den Benchmarks nur leichte Steigerungen beobachtet wurden. Gurman:

Der M3 Pro ist kein großer Game-Changer, da er lediglich ein Paar energieeffizienter Prozessorkerne hinzufügt und in der Grafikabteilung gegenüber dem M2 Pro nicht viel gewinnt.

Im Gegensatz dazu erweist sich der M3 Max als herausragender Leistungsträger der Produktreihe und bietet erhebliche Verbesserungen bei der Verarbeitung und den grafischen Fähigkeiten. Mit einer 16-Kern-CPU und bemerkenswerten Grafikkernen übertrifft es seinen direkten Vorgänger, den M2 Ultra, was einen erheblichen Leistungs- und Kapazitätssprung bedeutet.

Der M3 Max ist eine ziemliche Leistung, denn er verfügt über mehr Hauptprozessorkerne und Grafikkerne sowie die Möglichkeit, den Arbeitsspeicher in einem Laptop auf 128 Gigabyte aufzustocken. Benutzer können jetzt einen Laptop mit 16 Hauptkernen und 40 Grafikkernen mit sich herumtragen, wodurch seine Leistung mit Desktop-Geräten wie dem M2 Ultra Mac Studio oder dem Mac Pro vergleichbar ist.

Hardware

Die aktualisierte Mac-Hardware mit den neuen Chipsätzen bringt bemerkenswerte Änderungen mit sich, die vor allem Benutzern zugute kommen, die Wert auf Rechenleistung legen. Der neue iMac mit M3-Antrieb weist im Vergleich zu seinem Vorgänger eine deutliche Leistungssteigerung auf, wodurch die Fähigkeiten des neuen Chipsatzes genutzt werden.

Während das MacBook Pro Verbesserungen bei der Displayhelligkeit und eine neue Farboption „Space Black“ einführt, könnten seine Updates konservativ erscheinen, wenn man bedenkt, dass es sich um das zweite Update in diesem Jahr handelt.

Apples Strategie zur Einführung der M3-Chipsätze mit dem iMac und MacBook Pro wird durch die begrenzte Verfügbarkeit von 3-Nanometer-Prozessoren verdeutlicht, wobei ein erheblicher Teil für die A17 Pro-Produktion vorgesehen ist. Folglich wurden bei der Einführung Maschinen mit geringerem Volumen Vorrang eingeräumt, bevor möglicherweise auf Geräte wie Mac Studio und Mac Pro ausgeweitet wurde.

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M3 Ultra, M4-Chipsätze und mehr

Zu den Zukunftsplänen von Apple gehören mögliche neue Iterationen wie die M3 Ultra- und M4-Chipsätze. Die Roadmap skizziert bevorstehende Veröffentlichungen, darunter neue MacBook Air-Modelle im Jahr 2024 und einen neuen Mac mini. Darüber hinaus befindet sich ein neues Mac Studio in der Entwicklungspipeline.