Die Datenübertragung von iCloud zu anderen Diensten könnte durch das EU-Datengesetz rationalisiert werden

Ein neues Gesetz der Europäischen Union (EU), das Datenschutzgesetz, zielt darauf ab, die Verbraucher zu stärken, indem ihre Wahlmöglichkeiten erweitert und ihre Datenschutzrechte gestärkt werden. Die Gesetzgebung wird sich auf bedeutende Technologieunternehmen wie Apple auswirken, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Erleichterung der reibungslosen Übertragung von Daten von iCloud zu alternativen Cloud-Dienstanbietern liegt.

Wie das EU-Datengesetz die Datenportabilität für iCloud-Benutzer fördert

Technologieunternehmen versuchen häufig, Benutzer zu binden, indem sie den Wechsel zu Konkurrenzdiensten erschweren. Datenportabilität, ein Kernprinzip des Datenschutzgesetzes, zielt darauf ab, Verbrauchern die Freiheit zu geben, alle ihre Online-Daten mühelos von einem Dienst zu einem anderen zu übertragen. Diese Gesetzgebung stellt die Vorteile etablierter Unternehmen gegenüber aufstrebenden Wettbewerbern in Frage und fördert einen gesunden Wettbewerb auf dem Markt. Wie berichtet vonReuters:

Die neue Gesetzgebung gibt sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen mehr Kontrolle über ihre durch intelligente Objekte, Maschinen und Geräte generierten Daten und ermöglicht ihnen das einfache Kopieren oder Übertragen von Daten aus verschiedenen Diensten.

Das Datenschutzgesetz stärkt auch den Einzelnen, indem es ihm eine größere Kontrolle über seine personenbezogenen Daten gewährt. Technologiegiganten, darunter auch Apple, müssen die Datennutzungsregeln einhalten und den Benutzern Optionen bieten, zu bestimmen, wie ihre Informationen weitergegeben und genutzt werden. Diese Gesetzgebung fördert die Transparenz und schützt die Privatsphäre in einer zunehmend digitalen Welt.

Es gibt Verbrauchern und Unternehmen auch die Möglichkeit, mitzubestimmen, was mit den von ihren vernetzten Produkten generierten Daten geschehen kann.

Das Gesetz erleichtert den Wechsel zu anderen Anbietern von Datenverarbeitungsdiensten, führt Schutzmaßnahmen gegen rechtswidrige Datenübermittlungen durch Cloud-Diensteanbieter ein und sieht die Entwicklung von Interoperabilitätsstandards für die Wiederverwendung von Daten zwischen Sektoren vor.

Die Bequemlichkeit der Datenübertragung von iCloud wird im Rahmen des neuen Gesetzes wahrscheinlich ein wichtiger Aspekt sein. Zwar gibt es Methoden zum Übertragen bestimmter Datentypen, wie z. B. Fotos, an andere Cloud-Dienstanbieter, die Übertragung aller iCloud-Daten an einen anderen Anbieter kann jedoch umständlich sein. Das Datengesetz wird wahrscheinlich eine vereinfachte und benutzerfreundliche Methode erfordern, die es Verbrauchern ermöglicht, ihre gesamten iCloud-Daten mit einem einzigen Tastendruck zu übertragen.

Die EU-Gesetzgebung durchläuft einen strengen Prozess, bevor sie in Kraft tritt. Es wird erwartet, dass es mindestens zwei Jahre dauern wird, bis das Datenschutzgesetz fertiggestellt ist und auf Unternehmen wie Apple anwendbar ist. Obwohl dieses Gesetz einen bedeutenden Schritt in Richtung Datenübertragbarkeit und verbessertem Schutz der Privatsphäre darstellt, kann es daher noch einige Zeit auf sich warten lassen, bis es zu unmittelbaren Auswirkungen kommt.

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