Apples verifizierter Support-Kanal auf Chinas Weibo verblüffte die Follower, als im Feed eine ausgefeilte 30-Sekunden-Promo für das Samsung Galaxy Z Flip7 erschien. Der Clip wurde gegen 10 Uhr Pekinger Zeit veröffentlicht und hob das Scharnier des faltbaren Geräts, das Flex Window-Multitasking und die pastellfarbenen Oberflächen hervor, bevor er etwa fünfzehn Minuten später verschwand. Bildschirmaufnahmen überschwemmten chinesische und westliche soziale Netzwerke, machten den offensichtlichen Fehler beim Apple Galaxy Z Flip7 zu einem viralen Gesprächsthema und nährten Spekulationen über Probleme im regionalen Marketing-Workflow von Apple.
Kurz darauf kursierte auf Weibo eine neue Erklärung, begleitet von einem Screenshot eines internen Chats, in der erklärt wurde, dass der Vorfall eher auf einen Fehler im Weibo-Client als auf einen Planungsfehler zurückzuführen sei. Dem Beitrag zufolge hat der Client beim Aktualisieren der Seite das falsche Video mit der Texteingabe von Apple abgeglichen, ein Fehler, den auch andere Benutzer gemeldet haben. Die in der Nachricht zitierten Backend-Protokolle zeigen keine Aufzeichnungen darüber, dass Apple einen Flip7-Beitrag gelöscht oder bearbeitet hat, und das Konto soll ausschließlich von Apple-Mitarbeitern und nicht von einer Agentur verwaltet werden. Die Klarstellung beendet Gerüchte, dass Apple und Samsung denselben Werbepartner haben, und stellt die Episode eher als technische Verwechslung denn als operativen Ausrutscher dar.

Selbst als Softwarefehler unterstreicht der Moment, wie schnell sich ein markenschädigendes Image verbreiten kann. Apple hat kein faltbares iPhone auf den Markt gebracht, während Samsung sein Klapphandy der siebten Generation vorstellt, daher erschien der Zeitpunkt Beobachtern ironisch. Das kostenlose Rampenlicht verstärkte die Begeisterung für die Vorbestellung von Flip7, insbesondere in China, wo kurze Videos einen großen Einfluss auf Kaufentscheidungen haben. Bei Apple lässt die Panne die Gerüchte über die seit langem gemunkelte faltbare Roadmap wieder aufleben, die immer noch nicht vor 2026 erwartet wird.
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Der Vorfall unterstreicht auch die Bedeutung robuster kundenseitiger Schutzmaßnahmen. Social-Media-Teams können mehrstufige Genehmigungen erzwingen, aber ein Wiedergabefehler auf einer weit verbreiteten Plattform umgeht diese Tore. Marken, die in wettbewerbsintensiven Märkten tätig sind, drängen möglicherweise auf Korrekturen auf Plattformebene oder fügen Überwachungsskripte hinzu, die nicht übereinstimmende Medien innerhalb von Sekunden melden.
Für alltägliche Benutzer ändert sich nichts, dennoch bietet die Saga eine Lektion im digitalen Risikomanagement: Selbst eine vorübergehende Diskrepanz kann zu einer globalen Neuigkeit werden. Entwickler, Vermarkter und Zubehörhersteller, die bei Apple nach Hinweisen auf eine faltbare Strategie Ausschau halten, werden daran erinnert, dass nicht jeder virale Clip einen bewussten Schritt signalisiert. Manchmal ist die Geschichte einfach ein Software-Problem, das im perfekten Moment die Aufmerksamkeit des Internets erregt hat.
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