Zwei aktuelle Studien deuten darauf hin, dass die Apple Watch und Änderungen am Spracherkennungsalgorithmus von Apple möglicherweise die Symptome der Sichelzellenanämie bzw. des Stotterns lindern könnten.
Sichelzellanämie kann mit der Apple Watch erkannt werden
AStudieEine von Forschern am Day Hospital der Duke University durchgeführte Studie zeigt, dass die Apple Watch bei der Behandlung von vaso-okklusiven Krisen (VOCs) helfen könnte, einer schweren Komplikation der Sichelzellenanämie, die aufgrund extremer Schmerzen häufig zu Krankenhausaufenthalten führt. Die Forscher fanden heraus, dass maschinelles Lernen mithilfe der von der Apple Watch gesammelten Daten Trends erkennen kann, um Schmerzen bei Personen mit Sichelzellenanämie vorherzusagen. Dies könnte ein Frühwarnsignal sein und die Gabe von Schmerzmitteln und Kochsalzlösung ermöglichen, bevor sich die Erkrankung verschlimmert.
Während der Studie wurde Patienten mit Sichelzellenanämie eine Apple Watch Series 3 zur Verfügung gestellt, um während ihres Krankenhausaufenthalts zwischen Juli und September 2021 Daten zu sammeln. Die Forscher verglichen 15.683 Datenpunkte aus der Herzfrequenz, der Herzfrequenzvariabilität und den Aktivitätsdaten der Uhr mit Schmerzwerten und Vitalfunktionen aus der elektronischen Krankenakte des Krankenhauses, um ein maschinelles Lernmodell zur Vorhersage von VOCs zu erstellen.

In einem anderen kürzlich veröffentlichtenStudieColin Lea, Forscher bei Apple, schlägt vor, dass Änderungen am Spracherkennungsalgorithmus von Apple Menschen mit Stottern zugute kommen könnten. Die vorgeschlagenen Änderungen könnten die Anzahl der abgebrochenen Äußerungen und Wortfehlerraten um fast 80 Prozent reduzieren und so die Kommunikation für Menschen mit Stottern erheblich verbessern.
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Insgesamt unterstreichen diese Studien das Potenzial von maschinellem Lernen und tragbarer Technologie zur Verbesserung der Gesundheitsergebnisse und der Zugänglichkeit. Durch die Nutzung der von Geräten wie der Apple Watch gesammelten Daten können Forscher Einblicke in komplexe Gesundheitszustände gewinnen und neue Wege zu deren Diagnose und Behandlung entwickeln. Darüber hinaus können Fortschritte in der Spracherkennungstechnologie die Lebensqualität von Menschen mit Sprachbehinderungen verbessern und es ihnen ermöglichen, effektiver mit anderen zu kommunizieren.
Obwohl sich diese Studien noch in einem frühen Stadium befinden, stellen sie einen spannenden Fortschritt in den Bereichen Gesundheitsversorgung und Barrierefreiheit dar. Fortgesetzte Forschung und Entwicklung in diesen Bereichen könnte möglicherweise zu neuen Durchbrüchen und Innovationen führen und das Leben von Millionen Menschen auf der ganzen Welt verbessern.
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