Apples langjähriger Partner Foxconn darf den Betrieb in seinen Werken in Shenzhen und Shanghai wieder aufnehmen, allerdings im Rahmen einer Blasenvereinbarung, um die Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern.
Am Montag, 16. März, verhängte China einen vollständigen Lockdown in den Städten Shenzhen und Shanghai, nachdem am Sonntag mehr als 1.800 Coronavirus-Fälle gemeldet wurden. Die Regierung von Shenzhen hat öffentliche Verkehrsmittel, nicht lebensnotwendige Unternehmen und Industrieparks geschlossen.
Shenzhen ist das Epizentrum der Fertigung für Technologieunternehmen wie TCL, Huawei und andere. Noch wichtiger ist, dass es auch Foxconns zweitgrößtes Produktionszentrum für Kunden wie Apple, Amazon und Google ist. Wie andere Hersteller stellte auch Foxconn die Produktion in den Werken Longhua und Guanlan in der Stadt ein. Es wurde spekuliert, dass die Sperrung weitere Auswirkungen auf die globale Lieferkette haben würde, die bereits durch die Chipkrise und den Krieg in der Ukraine eingeschränkt ist.
Foxconn führt an seinen Standorten in Shenzhen, China, ein „Closed-Loop-Management“-System ein
Reuters berichtet, dass die chinesische Regierung Apples Partner Foxconn eine Atempause gewährt hat, indem sie ihm erlaubt hat, die Produktion und den Betrieb in Shenzhen im Rahmen einer Blasenvereinbarung wieder aufzunehmen, wobei die Mitarbeiter in den Produktionsstätten arbeiten und leben. Foxconnsagtein einer Erklärung, dass es ein „Closed-Loop-Management“-System einführt, das während der Olympischen Winterspiele in Peking erfolgreich implementiert wurde.
„Einige Betriebe konnten wieder aufgenommen werden und ein Teil der Produktion wird fortgesetzt“, sagte Foxconn in einer Erklärung und fügte hinzu, dass das System in seinen Werken in Shenzhen die dort lebenden Mitarbeiter den erforderlichen Gesundheitsmaßnahmen unterworfen habe.
„Dieser Prozess, der nur auf Campusgeländen durchgeführt werden kann, die sowohl Mitarbeiterunterkünfte als auch Produktionsanlagen umfassen, folgt strengen Branchenrichtlinien und Close-Loop-Management-Richtlinien der Regierung von Shenzhen“, heißt es weiter.

Foxconn wird nach dreimonatiger Verzögerung im April auch mit der Produktion des iPhone 13 in seinem Werk in Chennai beginnen.
Foxconn sollte im Januar 2022 im Werk Chennai mit der Massenproduktion des 5,4-Zoll-iPhone 13 mini und des 6,1-Zoll-iPhone 13 für lokale und ausländische Märkte beginnen. Doch Apple stellte den Hersteller auf Bewährung, weil er den Arbeitern keine hochwertigen Arbeits- und Lebensbedingungen bot.
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