Apple-Datenschutzchefin Jane Horvath wird das Technologieunternehmen nach mehr als langer Anstellung verlassen. Horvath war einer der Top-Manager bei Apple, der den Titel „Chief Officer“ trug.
Als ausgebildete Anwältin arbeitete Horvath bei Google und dem US-Justizministerium, bevor sie 2011 zu Apple kam. Bevor sie 2021 die Rolle der Polizistin übernahm, fungierte sie als Senior Director of Global Privacy des Unternehmens. Laut Bloomberg haben ihre Bemühungen im Rechtsstreit des Unternehmens mit dem FBI ihr enormen Respekt und Bekanntheit eingebracht.
Sie erlangte innerhalb des Unternehmens Bekanntheit, nachdem es 2016 zu einem Konflikt mit dem FBI um die Entsperrung des iPhones eines Schießverdächtigen kam. Apple lehnte ab und sagte, der Schritt würde eine Hintertür schaffen, die die Sicherheit des iPhones untergräbt. Die Regierung hat das Gerät letztendlich ohne die Hilfe des Unternehmens entsperrt.
Der ehemalige Polizist von Apple wird der Anwaltskanzlei Gibson, Dunn & Crutcher LLP von Jane Horvath beitreten
DerBerichtgibt an, dass Horvath die Nachricht von ihrem Weggang in einem internen Memo mitgeteilt hat und der Anwaltskanzlei Gibson, Dunn & Crutcher LLP beitreten wird, die Apples Klage gegen Epic Games über 30 % App-Store-Provision für In-App-Käufe gekämpft hat.
Der Technologieriese hat noch nicht bekannt gegeben, wer sie ersetzen wird, die für Apples Strategie immer wichtiger wird.
Horvath, der letztes Jahr den Titel des Chief Privacy Officer übernahm, fungierte zusammen mit Chief Executive Officer Tim Cook als das Gesicht des Unternehmens bei der Förderung seiner Sicherheitsmaßnahmen. Der Technologieriese hat Funktionen wie die Verarbeitung auf dem Gerät und die Verhinderung von Web-Tracking angepriesen – sowie strengere App-Werberichtlinien, die umstritten waren.
Kürzlich besprach sie mit ELLE.com ihre Erfahrungen bei Apple und die Datenschutzrichtlinien des Unternehmens. Horvath sagte, dass ihre Arbeit bei dem Technologieunternehmen ihr das Beste aus beiden Welten biete: bürgerliche Freiheiten und Menschenrechte.
Sie betonte auch die Notwendigkeit für alle Benutzer, ihre Privatsphäre im Internet zu schützen und gründlich darüber nachzudenken, bevor sie etwas posten, denn „sobald Daten einmal an die Öffentlichkeit gelangen, ist es sehr schwierig, sie wiederherzustellen“.
