Apples System für künstliche Intelligenz (KI), genannt Apple Intelligence, soll noch in diesem Jahr als Teil von iOS 18, iPadOS 18 und macOS Sequoia auf den Markt kommen. Es gab erhebliche Spekulationen über die möglichen Kosten für den Zugriff auf die erweiterten Funktionen. Analysten gehen davon aus, dass Apple seinen Nutzern für diese High-End-KI-Funktionen bis zu 20 US-Dollar pro Monat in Rechnung stellen könnte. Diese Möglichkeit basiert auf Apples erfolgreicher Erfolgsbilanz bei der Monetarisierung von Premiumdiensten über sein Apple One-Abonnement, das derzeit 19,95 US-Dollar pro Monat kostet und Dienste wie Apple Music und Apple TV+ umfasst.
Apple Intelligence wird mehrere Verbesserungen mit sich bringen, darunter einen leistungsstärkeren Siri-Sprachassistenten und die Möglichkeit, E-Mails und Bilder automatisch zu generieren. Diese Funktionen werden jedoch schrittweise eingeführt, wobei einige Regionen wie China und Europa zunächst ausfallen. Analysten gehen davon aus, dass Apple seine KI-Funktionen im Apple One-Abonnement bündeln könnte, möglicherweise als Teil einer neuen, teureren Stufe. Dies würde mit der umfassenderen Strategie von Apple zur Monetarisierung seiner Dienste übereinstimmen, einer wichtigen Einnahmequelle für den Technologieriesen. Allein im Juni-Quartal erwirtschaftete die Dienstleistungssparte von Apple 24,2 Milliarden US-Dollar, was die Bedeutung dieses Segments für das Gesamtgeschäft unterstreicht.
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Die Idee, für KI-Funktionen Gebühren zu erheben, ist in der Technologiebranche nicht neu. Unternehmen wie OpenAI und Microsoft haben bereits Abonnementgebühren für ihre fortschrittlichen KI-Tools wie ChatGPT und das AI Copilot-Tool eingeführt. Apple könnte einen ähnlichen Weg einschlagen und grundlegende KI-Funktionen kostenlos anbieten, während erweiterte Funktionen zahlenden Abonnenten vorbehalten bleiben, um sicherzustellen, dass sich nur diejenigen für die Zahlung entscheiden, die die Premium-Optionen wirklich benötigen.
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Dieser Ansatz würde es Apple ermöglichen, die erheblichen Kosten, die mit der Entwicklung und Wartung seiner KI-Infrastruktur verbunden sind, wieder hereinzuholen. Dazu gehört der Bau eigener KI-Server mit dem M2-Ultra-Chip und möglicherweise die Entwicklung eines KI-Serverprozessors bis 2025.
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