28 Years Later nutzt 20 iPhones, um wichtige Actionszenen zu filmen

Danny Boyles kommende Fortsetzung28 Jahre späterhat die mobile Kinematographie still und leise vorangetrieben. Anstatt sich ausschließlich auf herkömmliche Kinokameras zu verlassen, stieg die Crew ein20 iPhone 16 Pro-Einheitenrund um Stunt-Rigs, um hochintensive Sequenzen in engen urbanen Sets einzufangen. Mit diesem Ansatz können Redakteure aus einer einzigen Aufnahme mehrere 4K-Ansichten ziehen, was sowohl Zeit als auch Budget spart und gleichzeitig grobkörniges Filmmaterial liefert, das zum rohen Look der Franchise passt.

So funktionieren die iPhone-Rigs

  • Jedes Mobilteil zeichnet in Apple ProRes HQ mit 4K 60 fps auf.

  • Auf einem zentralen Rücken befinden sich fünf Reihen mit jeweils vier iPhones, deren Zeitcode alle über Tentacle Sync synchronisiert sind.

    Siehe auch:Apples KI-Strategie: Hinter den Kulissen der Überarbeitung von Siri bis 2025

  • Fernstart- und -stoppauslöser werden über Bluetooth mithilfe einer benutzerdefinierten Begleit-App ausgeführt.

  • Externe MagSafe-Batterien halten den Cluster für 45-minütige Sitzungen am Laufen.

Laut Boyles Team passt das leichte Rig in Räume, in denen sich Steadicams nicht bewegen können, und verkürzt die Rücksetzzeit zwischen den Aufnahmen. Das Array macht auch eine doppelte Stunt-Choreografie überflüssig, da jeder erforderliche Winkel bereits erfasst ist.

Warum iPhone anstelle von Kinokameras wählen?

Herkömmliche Kameras erhöhen das Gewicht, die Wärmeentwicklung und die Sicherheitsbedenken, wenn sie in der Nähe von Künstlern montiert werden. Die Sensoren des iPhone 16 Pro kommen dank eines neuen gestapelten Designs überraschend gut mit Innenräumen mit schlechten Lichtverhältnissen zurecht, und Apple Log-Farbprofile geben dem Postproduktionsteam genügend Spielraum für die Farbanpassung mit Alexa 65-Filmmaterial.

Wir brauchten etwas Kleines, Schnelles und Entbehrliches, das dennoch Dateien in Kinoqualität liefern konnte.

Kosten- und Workflow-Vorteile

Apple ProRes-Dateien werden ohne Transkodierung direkt in Final Cut Pro übertragen. Mit 20 laufenden Feeds können Redakteure am Set schneiden, stabilisieren und Rauschunterdrückung anwenden, bevor mit der nächsten Beleuchtungseinrichtung begonnen wird. Die Produktion rechnet mit einer Reduzierung der Nachdrehtage um 25 Prozent im Vergleich zum Vorgängerfilm.28 Wochen später, das für Nahaufnahmen auf sperrige Filmkameras angewiesen war.

Auswirkungen auf zukünftige Produktionen

Wenn das fertige Filmmaterial später in diesem Sommer die Kinoprojektionstests besteht, überdenken die Studios möglicherweise den Umgang mit sekundären Kameraeinheiten. Erwarten Sie, dass mehr Regisseure mit Multi-Phone-Arrays für Stuntarbeiten, Massenszenen und virtuelle Produktionsplatten experimentieren, da die Sensorgröße und der Dynamikbereich von Smartphones weiter steigen.

Freigeben

Die Hauptdreharbeiten werden Anfang August abgeschlossen, ein Teaser-Trailer ist für Ende Oktober geplant. Boyles Post-Team wird den September damit verbringen, die iPhone- und Alexa-Schilder abzugleichen, damit das Publikum nicht erkennen kann, welche Aufnahmen von einem Telefon stammen. Der Film startet weltweit am 21. März 2026.